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Elektrosmog schwächt Tiere (Kühe, Hund, Katze)

In der Diskussion um elektromagnetische Strahlung gehen die Tiere vergessen. IBES nimmt sich dieses Problems an und fokussiert insbesondere auf Tiere, die der Strahlung nicht ausweichen können: Kühe im Stall, Hund, Katze, Pferd im häuslichen Umfeld.

Elektrosmog kann nicht nur den Menschen beeinträchtigen, sondern auch Tiere. Kühe, Hund und Katze, aber auch Pferde und andere Haustiere leiden unter dem negativen Einfluss. Besonders kritisch ist Elektrosmog für Tiere, die in Käfigen leben bzw. in Ställen und dort kaum Ausweichmöglichkeiten haben.

Ein Symptom ist Lethargie: Die Tiere fressen nicht, sind schlapp und teilnahmslos. Im schlimmsten Fall zeigen sich Tumore, die gerade auch bei Tieren ursächlich schlecht erfasst werden können. Tierärzte berichten, dass ein Pferd zum Beispiel nervös bis aggressiv reagieren kann. Es kommt zu Huf- oder Beinbeschwerden, Koliken und Verdauungsproblemen. Stuten verwerfen sogar ihre Föten. Kühe geben wenige Milch und leiden häufiger an Euterentzündungen.

In einem Stall, der durch Elektrosmog belastet ist, finden sich keine Schwalben: Diese flüchten vor elektromagnetischer Strahlung.

Dass Elektrosmog jeglicher Art Tiere beeinträchtigen kann, zeigt die Abschaltung des Landessenders Beromünster 2009. Sechs Wochen nach Abschaltung des Mittelwellen-Landessenders, berichtete die «Neue Luzerner Zeitung»,  muss August Lang, Bauer und Landwirt auf dem Blosenberg, seinen 30 Kühen vor dem Melken kein Hormon vom Typ Oxidoxin mehr spritzen, damit sie Milch geben. Das Melken sei pro Kuh um 1 Liter pro Minute schneller geworden.

Studien mit Tieren

Auch Tiere können unter Elektrosmog leiden. Etwa Kühe, Hund oder Katze. Laut einer Elektrosmog-Studie von Ulrich Warnke, Professor der Universität Saarland, sind die Auswirkungen von Mobilfunk, Wi-Fi-Systemen, aber auch von Hochspannungsleitungen und ähnliche Quellen elektromagnetischer Strahlung auf die Tierwelt ernorm. Warnke macht bereits seit dreissig Jahren Studien und ist jüngst wieder zum Schluss gekommen, dass der Elektrosmog unter anderem zu Sterblichkeit bei Bienen wie auch zum Rückgang der Spatzenpopulationen geführt hat. Zudem störe Elektrosmog die Migration von Zugvögeln. 

Warnke kommt zu dem Schluss, dass “die nie zuvor dagewesene Dichte des Netzes aus künstlichen magnetischen, elektrischen und elektromagnetischen Feldern” das “natürliche Informationssystem”, auf das sich viele Tiere verlassen, überlagere. Viele Tierarten verwenden das natürliche elektromagnetische Feld der Erde, um sich zu orientieren, die Tageszeit zu bestimmen und das Herannahen von schlechtem Wetter zu spüren. Den starken Rückgang der Bienenpopulationen in den USA und in Europa führt er auf das künstliche elektromagnetische Feld zurück.

Elektrosmog Hund, Kühe, Pferde

Elektrosmog kann Tiere wie folgt beeinträchtigen:

  • Hund: Er kann unter Lahmheit an der Vorderläufen leiden, aber auch an der Hinterhand. Auch Hunde können sensibel auf hochfrequenten Elektrosmog reagieren. 
  • Katze: Chronische Schmerzen, etwa an den Lenden - die Ursache kann im Elektrosmog liegen. Es sind Fälle bekannt, bei denen konnten Katzen nicht mehr auf einen Stuhl oder Tisch springen.