In der Diskussion um elektromagnetische Strahlung gehen die Tiere vergessen. IBES nimmt sich dieses Problems an und fokussiert insbesondere auf Tiere, die der Strahlung nicht ausweichen können: Kühe im Stall, Hund, Katze, Pferd im häuslichen Umfeld.
Elektrosmog kann nicht nur den Menschen beeinträchtigen, sondern auch Tiere. Kühe, Hund und Katze, aber auch Pferde und andere Haustiere leiden unter dem negativen Einfluss. Besonders kritisch ist Elektrosmog für Tiere, die in Käfigen leben bzw. in Ställen und dort kaum Ausweichmöglichkeiten haben.
Ein Symptom ist Lethargie: Die Tiere fressen nicht, sind schlapp und teilnahmslos. Im schlimmsten Fall zeigen sich Tumore, die gerade auch bei Tieren ursächlich schlecht erfasst werden können. Tierärzte berichten, dass ein Pferd zum Beispiel nervös bis aggressiv reagieren kann. Es kommt zu Huf- oder Beinbeschwerden, Koliken und Verdauungsproblemen. Stuten verwerfen sogar ihre Föten. Kühe geben wenige Milch und leiden häufiger an Euterentzündungen.
In einem Stall, der durch Elektrosmog belastet ist, finden sich keine Schwalben: Diese flüchten vor elektromagnetischer Strahlung.
Elektrosmog kann Tiere wie folgt beeinträchtigen:
- Hund: Er kann unter Lahmheit an der Vorderläufen leiden, aber auch an der Hinterhand. Auch Hunde können sensibel auf hochfrequenten Elektrosmog reagieren.
- Katze: Chronische Schmerzen, etwa an den Lenden - auch hier kann die Ursache im Elektrosmog liegen. Es sind Fälle beschrieben, bei denen konnten Katzen nicht mehr auf einen Stuhl oder Tisch springen.
- Pferd: Mögliche Elektrosmog-Symptome ist eine chronische Lahmheit des Sprunggelenks, obwohl keine Arthrose oder sonstige Krankheiten diagnostiziert werden können. Beschwerden bei den Tieren klingen jeweils nach Beseitigung der Elektrosmog-Quelle ab.
- Kühe: Sie geben weniger Milch, verwerfen ihre Föten, haben Totgeburten und leiden an diffusen Krankheitssymtomen. Kühe leiden wegen Elektrosmog unter Stress. Deshalb geben Sie Milch mit hohen Zellzahlen ab. Verarbeiter der Milch, zum Beispiel EMMI, können jedoch nur Milch mit niedrigen Zellzahlen verarbeiten.
Dass Elektrosmog jeglicher Art Tiere beeinträchtigen kann, zeigt die Abschaltung des Landessenders Beromünster 2009. Sechs Wochen nach Abschaltung des Mittelwellen-Landessenders, berichtete die «Neue Luzerner Zeitung», muss August Lang, Bauer und Landwirt auf dem Blosenberg, seinen 30 Kühen vor dem Melken kein Hormon vom Typ Oxidoxin mehr spritzen, damit sie Milch geben. Das Melken sei pro Kuh um 1 Liter pro Minute schneller geworden.
Erstmals ist ein von IBES empfohlenes Elektrosmog-Messgerät erhältlich, mit dem Sie selbst prüfen können, ob elektrische Geräte diffus Elektrosmog verbreiten – am Arbeitsplatz oder zu Hause.


