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Bauen ohne Elektrosmog – Abschirmungen

Strahlung muss man richtig abschirmen. Und ob DECT, UMTS oder Radaremissionen: Sie darf keine Reflektionen verursachen. Immer wichtiger wird die Abschirmung gegen Nachbarswohnungen.

Abschirmung – wichtige Fragen

  1. Wurde das Gebäude bereits nach elektrobiologischen Grundsätzen umgebaut und entspricht die Erdungsqualität einem so hohen Standard, dass eine Abschirmung daran aufgebaut werden kann?
  2. Sind die nichtelektrischen Bauteile dieses Hauses, bezüglich Elektrobiologie schwingungsfrei?
  3. Sind die niederfrequenten Elektrofelder und die magnetische Flussdichte aus Streuströmen über/aus Baumasse und Umgebung vermindert, abgeleitet, oder mit einer Abschirmung versehen?

Einzig Schirmungen, reflexions- und ladungsfrei aufgebaut, können in bestrahlten Räumen Abhilfe schaffen. Jedoch ist Vorsicht geboten, weil Schirmungen nicht einfach auszuführen sind. Die grosse Lücke in der Durchlässigkeit der HF-Strahlung stellen Fenster und Türen dar, insbesondere wenn sie aus unbeschichtetem Glas sind.

Folgende Kriterien sind zu beachten

  1. Der Fachmann muss eine äussere und innere Abschirmung prüfen: Immer häufiger sind es Nachbarswohnungen, die durch den Beton hindurch Strahlung verbreiten.
  2. Dämmung von aussen: GSM und UTMS (regionale Versorger). DECT und WLAN (z.B. Schnurlostelefone, drahtlose Internet-Netzwerke, Musik/TV/Videoübertragung von Nachbarswohnungen).
  3. Dämmung von innen: GSM und UTMS (nur bei Einsatz von privaten Repeatern). DECT und WLAN.
  4. Die Abschirmung muss den Frequenzen der gesamten Strahlung Radio, TV, DABDVBGSMUMTS, Radar entsprechen und darf keine Reflektionen (Strahlenverstärkungen) ergeben.
  5. Die Abschirmung muss den Baumaterialien entsprechend harmonisch und mit ausgeglichenen elektrischen Potentialen, auf Baumasse und Mensch, aufgebaut sein.
  6. Taupunktprobleme, Wärmebrücken, Schallbrücken müssen ausgeschlossen sein.
  7. Die Abschirmung darf Strahlungen aus den Nachbarwohnungen nicht einfangen, es muss auch unbedingt gegen WLAN und DECT und andere Wohnungsinterne Funksysteme ein Schutz aufgebaut werden, weil in den von Aussen geschirmten Zonen sich hausinterne Strahlung sogar verdoppeln kann.

Eine Abschirmung ist komplex und bedarf eines grossen Fachwissens. IBES bietet sich gerne als Kompetenzzentrum Elektrobiologie an.

Einzig Schirmungen, reflexions- und ladungsfrei aufgebaut, können in bestrahlten Räumen Abhilfe schaffen. Jedoch ist Vorsicht geboten, weil Schirmungen nicht einfach auszuführen sind.

Handyantennen: Standort besser wählen

Es besteht kaum mehr die Möglichkeit, Mobilfunkantennen zu verhindern. Auch eine Verzögerung ist nicht mehr interessant, weil Gerichte so viele Entscheide gefällt haben, dass Gemeinden meist sofort die Pflicht zur Freigabe auferlegt bekommen.

Selbst wenn Standortdatenblätter Fehler aufweisen, Feldstärken nicht stimmen, kommt die Mobilfunkindustrie zum Ziel: Die Datenblätter werden korrigiert und das Gesuch schliesslich trotzdem bewilligt – die Gemeinde muss den Bau freigeben.

Zielführender ist, wenn Betroffene aktiv mitarbeiten und zusammen mit den Mobilfunkbetreibern eine gute Lösung anstreben. Ein besserer, von der Gemeinde vorgeschlagener Antennenstandort kann hie und da zu Erfolg führen.

Alles übrige ist nur Geld in den Sand gesetzt. Für die Zusammenarbeit mit der Gemeinde bieten wir unser Know How an, denn oft kann durch sachlich und fachlich kompetent geführte Beratung ein bereits bestimmter Standort frühzeitig, oder in Ausnahmefällen auch nach einer Baueingabe geändert werden.