Radaranlagen schleudern – ähnlich wie Handyantennen – gepulste Mikrowellen in den Luftraum. Dabei reicht die Strahlung mindestens 350 Kilometer weit. Zum Beispiel rund um den Zürcher Flughafen sind mindestens sieben Radare in Betrieb.
Der Hauptradar auf der Lägern geriet unlängst in die Kritik. Das Gesundheitsmagazin «Puls-Tipp» berichtete, dass Anwohner die Strahlung verantwortlich machen für gesundheitliche Beschwerden. «Ich habe Schwindel, Kopfschmerzen und bin ständig unruhig. Zudem habe ich immer wieder einen Schleier vor den Augen, die häufig flimmern», sagt eine Frau. Alle diese Symptome seien neu. «Sie traten auf, kurz nachdem ich hier einzog.»
Auch andere Einwohner der Region beklagen sich laut der Zeitschrift über Symptome. Gemäss Umweltmedizinern sind diese typisch für Elektrosmog: ständige Gereiztheit, Angstzustände, ein Ziehen am Hinterkopf und verschwommenes Sehen. «Der Schwindel ist so stark, dass ich nicht mehr aus dem Haus kann», erzählt ein Mann. Die Betroffenen sagen übereinstimmend, dass sie sich «deutlich besser» fühlen, wenn sie für einen oder zwei Tage wegfahren.
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Schlafprobleme, Herzbeschwerden, Schwindelgefühle oder Kopfschmerzen: Elektrosmog kann viele Beschwerden verursachen.
Elektrosmog ist eine moderne Zivilisations-Erscheinung. Er entsteht aus elektrischen Installationen, aus Hochspannungsleitungen, hausinterner Beleuchtung und elektrischen Geräten in Büro und Haushalt, Bahnanlagen, Standort unabhängiger Telefonie.
Technisch gesehen ist Elektrosmog die Summe aller uns umgebender, durchflutender Felder aus natürlicher und technischer Strahlungsart von statischer Qualität bis zur Hochfrequenz und Radioaktivität. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung ist für manche Menschen sofort spürbar.
Folgende Symptome werden mit grösster Wahrscheinlichkeit durch Elektrosmog verursacht:
Laut Dr. med. Andreas Beck, Spezialarzt für Chirurgie, kann Elektrosmog den menschlichen Organismus ganz massgeblich beeinflussen, wobei vor allem elektrosensible Patienten stark betroffen sind. In aller Regel landen diese in psychiatrischer Diagnostik und Behandlung, weil fast niemand ihre Beschwerden und Klagen ernst nimmt.
Bekanntes Symptom: Kopfschmerzen.
Eine Elektrosmog-Krankheit gibt es jedoch nicht. Genauso wenig kann man die Symptome auf Schlafprobleme reduzieren. Der Smog kann Krankheitsbilder fördern, auslösen und beeinflussen: Elektrosmog setzt die eigene Immunabwehr herunter, kann Stresszustände im Körper verursachen, verstärkt bereits bestehende Krankheitsbilder, hemmt die Genesung und erzeugt Therapieresistenz und verändert hormonelle Abläufe.
Es konnte gezeigt werden, dass nicht nur hochfrequente Strahlung (TV, Radio, Telekommunikation), sondern auch niederfrequente elektrische und magnetische Felder (Bahn- und Netzfrequenz) die menschliche Physiologie beeinflussen können.
Wann ist eine Anlage elektrobiologisch einwandfrei?
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