Prädikat: Elektrobiologisch einwandfrei
Wann ist eine Elektroanlage unproblematisch?
Biologisch-Elektro-Magnetisch-Verträglich (BEMV) ist eine Elektroinstallation erst dann, wenn folgende Punkte erfüllt sind:
- Minimale elektr. Feldstärke im Raum (<0,1V/m), am Arbeitsplatz (<5V/m); oder minimale, am Körper gemessene Ankoppelungsspannung (<20 mV, richtig polarisiert angeschlossene Elektrogeräte und feldfrei geerdete Geräte- und Bauteile.
- Minimale magnetische Feldstärke aus emittierenden Geräten, Infrastrukturen und Umgebungsleitungen. (<20nT)
- Ausgewogene geomagnetische Feldstärke an den entsprechenden Standorten. (<2'000-3'000nT/m). Sowie die Verhinderung von möglichen Resonanzerscheinungen im Zusammenhang mit technischen elektromagnetischen Feldern.
- Richtige Wahl der Kabel- und Leiterart, deren Polarität und entsprechend ausgeglichene Leiterquerschnitte der diversen Elektroinstallationen.
- Radioaktivität auf Niveau des natürlichen Umfeldes.
- Kleinstmögliche Einstrahlungen von HF Feldern (<20 Mikrowatt/m2) und HF überlagerungen aus Gebäude und Umgebung, auch ausgehend von Nullleiter- und Erdleiterbelastungen
- Richtige Position von Verbrauchern mit elektromagnetischen Vorschalt- und Zusatzgeräten bezüglich der zu erwartenden Immission an Mensch und Tier.
- Isolationswiderstand und Potentialausgleich der Elektrischen Anlage. (Die Erfüllung der Normen NIN genügen, bezüglich BEMV, nicht immer.)
- Elektrostatische Feldkomponenten wie Kunststoffe, Bildschirme etc. bedürfen spezieller Beachtung.
Im Bericht Nr. 214 des BUWAL der Schriftenreihe Luft, werden die verschiedenen Wirkungsmechanismen zu den Feldern gemäss Pos. 1-8 jeweils eingehend erläutert.
Erstmals ist ein von IBES empfohlenes Elektrosmog-Messgerät erhältlich, mit dem Sie selbst prüfen können, ob elektrische Geräte diffus Elektrosmog verbreiten – am Arbeitsplatz oder zu Hause.